Text: Christel Zidi
Beitrag mit ausschließlich faktenbasierter Darstellung

Ebbinghof ist ein kleiner Weiler nördlich von Schmallenberg. Auf etwa 420 Metern Höhe gelegen, zählt der Ort heute nur wenige Dutzend Einwohner. Im Jahr 2025 waren hier 29 Menschen gemeldet.

Die Geschichte der Höfe

Die Geschichte Ebbinghofs ist eng mit seinen Höfen verbunden. Der Familienforscher Josef Lauber nennt für Ebbinghof unter anderem die Familien beziehungsweise Höfe Vogt, Bolze, Gerwe beziehungsweise Tigges, Harbecke, Broß, Hanses, Hülster und Sievers.

Einer der bedeutendsten Höfe war das „Voigedes Gut“. Als der Hof noch von der Burg Fredeburg lehnsabhängig war, saß hier der Vogt, ein Verwaltungs- und Gerichtsbeamter, der die Interessen seines Grundherrn vor Ort vertrat.

Mit dem Bolzenhof ist bereits vor 1500 eine weitere Hofstelle nachweisbar.

Zu den ältesten Hofstellen zählt der Gerwenhof, der bereits 1518 genannt wird. Nach der Hofüberlieferung wurde das Anwesen 1692 an jener Stelle neu errichtet, an der sich heute die Dorfkapelle befindet. Im Jahr 1881 verlegte man den inzwischen als Gerwen-/Tigges-Hof bezeichneten Betrieb an seinen heutigen Standort.

Aus diesen frühen Höfen entwickelte sich im Laufe der Zeit die kleine Bauerschaft Ebbinghof.

Foto oben: Stefan Didam – Schmallenberg, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

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