Der letzte Weg in den Rüensiepen
Mit den Fredeburger Hexenverfolgungen ist bis heute der Rüensiepen bei Bad Fredeburg verbunden. Nach örtlicher Überlieferung sollen die Verurteilten hier auf ihrem letzten Weg gebetet und Trost gesucht haben. An dieser Stelle steht heute die Hexenkapelle.

Die heutige Kapelle wurde allerdings erst 1770 errichtet. Ob es zuvor einen älteren Bildstock oder eine Kapelle gab, ist nicht sicher belegt.
Foto: Verbum, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Westlich gegenüber liegt die sogenannte Hexenwiese. Dort sollen die wegen Hexerei Verurteilten auf dem Scheiterhaufen getötet worden sein.
Quellen:
Alfred Bruns: Die Oberkirchener Hexenprotokolle, in: Hexen. Gerichtsbarkeit im kurkölnischen Sauerland, Schmallenberg 1984, insbesondere S. 14–19.
Rainer Decker: Die große Hexenverfolgung im Amt Fredeburg um 1630, in: Schmallenberger Sauerland. Almanach 1993, S. 96–98.
Josef Lauber: Stammreihen Sauerländischer Familien, Band V, Kirchspiel Wormbach, Ebbinghof, S. 52.
Hartmund Hegeler: Hexendenkmäler im Sauerland“ und erschien in Sauerland, Heft 4/2008
Und so finden Sie Ebbinghof:
1284 erscheint der Ort als „Ebinchoven“. Der Name dürfte aus einem alten Personennamen wie Ebbo oder Ebo und „hoven“ für Hof entstanden sein. Ebbinghof bedeutete demnach vermutlich „Hof des Ebbo“ oder „Hof der Leute des Ebbo“.

