Vom einst repräsentativen Adelssitz – einem großen Vierflügelbau, der von Wassergräben umgeben war – sind noch heute Reste der Gräften im Gelände sichtbar.

Foto links: Fr. Wlh. v. Schorlemer, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Oldenburg und die Fürstenbergkapelle
Östlich der Hauptburg befand sich auf dem Scheitel des Fürstenbergs die sogenannte Oldenburg, eine ältere Wallanlage, die später als Vorburg genutzt wurde. Auf ihrem Gelände steht heute die Fürstenbergkapelle.

Foto links: Georg Rudolphi, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Kapelle wurde 1429 erstmals erwähnt. Auch sie blieb von den Wirren der Zeit nicht verschont: In der Reformationszeit und im Dreißigjährigen Krieg wurde sie schwer beschädigt, anschließend jedoch von der Familie von Fürstenberg wieder instand gesetzt.

Im 19. Jahrhundert war ihr Zustand so schlecht, dass zeitweise sogar ein Abriss erwogen wurde. Glücklicherweise entschied man sich für eine Restaurierung, der später weitere Sanierungen folgten.

Foto: Kateer, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Ein Blick ins Innere lohnt sich: Der barocke Altar aus dem 17. Jahrhundert, die Darstellungen der Apostel Philippus und Jakobus (Patrozinium) sowie ein bei Restaurierungen wiederentdecktes Wandgemälde prägen den Raum.


Um die Fürstenburg rankt sich eine alte Sage:

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