Eine Landschaft mit langer Teichgeschichte
Goebel war allerdings keineswegs der Erste, der rund um Arnsberg künstliche Teiche anlegen ließ. Schon im 18. Jahrhundert gab es in der Umgebung größere Teichanlagen. Ihre Überreste sind teilweise noch heute im Gelände zu erkennen.

Die älteren Teiche dienten unter anderem dazu, das kurfürstliche Schloss in Arnsberg mit frischem Fisch zu versorgen. Für die Unterhaltung dieser Anlagen beschäftigte der Kurfürst zeitweise sogar 23 sogenannte „Teichstecher“.
Wer heute durch Obereimer und das Teufelssiepen geht, wandert deshalb nicht nur durch den Arnsberger Wald. Er bewegt sich zugleich durch die Spuren einer vergangenen Forstgeschichte – und durch eine Landschaft, die Oberförster Eduard Goebel mit seinen 18 Teichen ganz wesentlich mitgeprägt hat.

