Wie im Wald bei Obereimer eine ungewöhnliche Teichlandschaft entstand

Die Teiche des Oberförsters Goebel


Der Teufelssiepen und Padbergs Teich

Mehrere der Teiche lagen im Teufelssiepen. Das schmale Kerbtal bot sich für die Anlage kleiner Stauteiche geradezu an. Wasser konnte gesammelt und durch Dämme zurückgehalten werden. Noch heute lassen sich in diesem Gebiet Spuren früherer Eingriffe erkennen. Historische Fotografien aus Goebels Nachlass dokumentieren diese Landschaft zu einer Zeit, als die Anlagen noch deutlich stärker zu erkennen waren.

Jagdglück: Großvater Goebel (Mitte), Jagdgenossen Revierförster Padberg und Adolf Bahne mit Beute "Hirsch Nr. 15" vor dem Gasthof Mühlenberg in Möhnesee-Neuhaus
Jagdglück: Großvater Goebel (Mitte), Jagdgenossen Revierförster Padberg und Adolf Bahne mit Beute „Hirsch Nr. 15“ vor dem Gasthof Mühlenberg in Möhnesee-Neuhaus

Ob Padberg selbst an der Anlage oder Pflege des nach ihm benannten Teiches beteiligt war oder ob sich der Name erst im Laufe der Zeit einbürgerte, lässt sich derzeit nicht eindeutig sagen. Sicher ist jedoch: Der Name bewahrt bis heute die Erinnerung an einen der Forstleute, die dieses Waldgebiet über Jahrzehnte prägten.

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