Foto: Friedhelm Dröge, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Die Anzahl der Kranken stieg kontinuierlich, Um- und Anbauten wurden nötig. Schließlich kam es 1936 zum Neubau des St. Walburga-Krankenhauses. Damals als „das modernste Krankenhaus des Sauerlandes“ von der Presse gefeiert. 150 Betten und drei Operationssäle wurden von 28 Clemensschwestern pflegerisch betreut. Die Ernestinische Anstalt wurde in ein Altersheim umgebaut. 

Bereits 1956 erfolgte die Gründung einer Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus. Das Krankenhaus wurde fortlaufend erweitert, umgebaut und mit weiteren Anbauten versehen. 2017 schlossen sich die vier Krankenhausstandorte in Meschede und Arnsberg zu der gemeinsamen Krankenhausgesellschaft unter dem Namen „Klinikum Hochsauerland“ zusammen. Sie verfügen über 927 Betten und bieten von der Grund- und Regelversorgung zusätzlich in 12 Schwerpunktzentren eine flächendeckende und vorbildliche Gesundheitsversorgung. Pro Jahr werden in den vier Krankenhäusern ca. 40.000 Patienten stationär behandelt. Mit rund 2.500 Beschäftigten ist das Klinikum Hochsauerland einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. 

Insgesamt war es ein langer Weg von der Ernestinischen Stiftung bis zum St. Walburga Krankenhaus im Klinikum Hochsauerland. Ein Weg, der sich gelohnt hat und den Ernestus Böschen gewiss erträumt haben mag.  Heute können die Mescheder zu Recht stolz auf ihr Krankenhaus sein.

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