Text: Christel Zidi
Beitrag mit ausschließlich faktenbasierter Darstellung

Dort, wo die Elpe zwischen Bestwig und Nuttlar in die Ruhr mündet, liegt Alfert, ein kleiner Ort mit gut fünfzig Einwohnern. Heute prägen vor allem der kleine Stausee und das Laufwasserkraftwerk das Bild des Ortes. Beide nutzen die Kraft des Wassers, die Alfert seit jeher bestimmt.

Vor vierhundert Jahren floss das Wasser hier noch völlig ungebändigt. Zwar siedelten Menschen schon immer gern an Flüssen und Bächen, doch mussten sie zugleich mit Hochwasser und anderen Wetterunbilden leben.

Eine besonders dramatische Begebenheit überliefert die Geschichte der Antoniuskapelle. Freiherr Ferdinand von Lüninck und seine Schwester Elisabeth, die auf Haus Ostwig lebten, kannten aus der Familienchronik die Ereignisse, die sich dort einst zugetragen haben sollen.

Haus Ostwig gehörte seit 1539 der Familie von Hanxleden. Johann von Hanxleden zu Anröchte hatte das Gut seinerzeit erworben; seine Nachkommen machten Ostwig zu ihrem Familiensitz.

Als die Ostwiger Linie derer von Hanxleden 1771 erlosch, gelangte Haus Ostwig durch Erbschaft an die Freiherren von Lüninck. Damit ging auch die Erinnerung an die Ereignisse um die Antoniuskapelle auf die verwandte Familie über.

Foto oben: Stefan Didam – Schmallenberg, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

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