Text: Christel Zidi
Beitrag mit ausschließlich faktenbasierter Darstellung
In Hoppecke stehen die alte und die neue unmittelbar nebeneinander. Architektonisch sind sie meisterlich verbunden. Architektonisch sind sie meisterlich miteinander verbunden. Denn wenn man durch den verglasten Durchbruch von der neugotischen Pfarrkirche in die romanische „Alte Kirche“ blickt, ist es fast so, als öffne sich ein Fenster in die Vergangenheit.

Fotos auf dieser Seite
Hoppecke war bedeutender Kirchort des Mittelalters, lag zeitweise nahezu verlassen, und musste nach Kriegen und Nöten immer wieder von vorne beginnen.
Die Alte Kirche (St. Jakobus)
Die Alte Kirche entstand zwischen 1140 und 1170 und war dem Heiligen Jakobus geweiht. Sie zählt zu den frühesten romanischen Kirchen des Hochsauerlandes. Von dem ursprünglich einschiffigen Bau sind zwei Gewölbejoche erhalten geblieben. Auch die kunstvoll gestaltete Eingangstür, mittelalterliche Wandmalereien und eine spätmittelalterliche Pietà haben die Jahrhunderte überdauert. Damit gehört die Alte Kirche zu den ältesten erhaltenen Bauwerken im heutigen Stadtgebiet Brilon.

Besonders bemerkenswert sind die sogenannten „Lippoldsberger Konsolen“ an den Innenwänden. Die vorspringenden Steine sind mit flachen Ornamenten verziert und stellen im Sauerland eine seltene Form romanischer Baukunst dar
Eine Inschrift an der Tür erinnert zudem an eine Renovierung des Gotteshauses im Jahr 1702.
Die neue Kirche St. Mariä Heimsuchung
Die neue Kirche St. Mariä Heimsuchung wurde 1906/07 im neugotischen Stil errichtet. Sie ist größer und repräsentativer als ihre romanische Vorgängerin und wurde notwendig, weil die alte Kirche den wachsenden Anforderungen nicht mehr gerecht werden konnte.

