Fluss und Ort Hoppecke
Sprachforscher gehen heute davon aus, dass der Ortsname vom gleichnamigen Bach abgeleitet wurde. Der Gewässername ist älter als die Siedlung selbst und bedeutet vermutlich so viel wie „der lebhafte“ oder „der springende Bach“. Erst später ging der Name auf den Ort über – Hoppecke verdankt seinen Namen also dem Wasser, das bis heute munter durch das Dorf fließt.

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Die Soester Fehde (1444–1449) gehört zu den einschneidendsten Ereignissen des Spätmittelalters in Westfalen. Die jahrelangen Kämpfe hinterließen auch im Hochsauerland deutliche Spuren. Dörfer wurden geplündert und niedergebrannt, Felder verwüstet und viele Menschen zur Flucht gezwungen. Die ohnehin schwierigen Lebensbedingungen des 15. Jahrhunderts verschärften sich dadurch zusätzlich. Zwar war die Soester Fehde nicht allein für die Entstehung zahlreicher Wüstungen verantwortlich, sie beschleunigte jedoch vielerorts die Aufgabe von Siedlungen und prägte die Kulturlandschaft des Hochsauerlandes nachhaltig.
Quellen:
Westfälisches Urkundenbuch WUB, Bd. II, Nr. 1101 (Ersterwähnung „Hotte“)
Westfälisches Urkundenbuch Bd. III, Urkunden zu Corvey und Padberg
Franz-Josef Lahme: Die frühe Montanindustrie in Hoppecke und Bontkirchen
Heidelberg University / Rudolf Bergmann: Die Wüstungen des Hoch- und Ostsauerlandes

