Text: Sabina Butz
Beitrag mit ausschließlich faktenbasierter Darstellung
Welcher deutschen Volks‑, Kulturgruppe oder regionalen Identität spricht man Wortkargheit, Bodenständigkeit und Sturheit am ehesten zu? Dem Sauerländer natürlich – wobei man auf der positiven Seite Direktheit, Weltoffenheit, Verlässlichkeit und vor allem ein tief verwurzeltes Traditionsbewusstsein verzeichnen kann.
Humor gehört auf den ersten Blick nicht zwingend zu den typischen Sauerländer Charakteristika. Dabei spielte und spielt er im gesellschaftlichen Zusammenleben eine entscheidende Rolle, die der Sauerländer hervorragend beherrscht, weil er gern und häufig seine Mitmenschen „auf die Schippe nimmt“, ohne sie lächerlich zu machen.
Spitznamen im Sauerland
Im Sauerland sind Spott‑ oder Spitznamen vor allem für Dörfer und Städte weit verbreitet: Der Arnsberger Möppel, die Winterberger Eichhörnchen oder die Briloner Baummarder sollen hier stellvertretend genannt werden.
Nicht zu verwechseln sind sie mit zahlreichen offiziellen Ortsnamen, die auf Ortsfremde durchaus kurios klingen, wie Faulebutter (Gemeinde Finnentrop) oder Röhrenspring (ein Ortsteil von Sundern).
Foto oben: Werner Klenk, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

