Die letzte Zerstörung

Das Ende kam in den 1340er Jahren. Ausgerechnet Arnsberg und die Mark, deren Verhältnis untereinander keineswegs immer friedlich gewesen war, gingen nun gemeinsam gegen die kölnische Macht vor. Seibertz nennt Graf Gottfried von Arnsberg und Adolf von der Mark als Gegner Kölns. 1344 wurde die Burg auf dem Fürstenberg erneut angegriffen und zerstört. Diesmal begann kein Wiederaufbau mehr.

Seibertz spricht von der „sechsten und letzten Zerstörung“ des Fürstenbergs. Seine Zählung schließt allerdings auch jene frühen Ereignisse ein, deren historische Überlieferung nicht immer eindeutig ist. Sicher ist: Mit der Zerstörung in den 1340er Jahren endete die Geschichte der mittelalterlichen Burg auf dem Fürstenberg.

Die Burg verschwand – der Berg aber blieb als stummer Schauplatz jahrhundertelanger Auseinandersetzungen zurück.

Quellen:
https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de
Michael Flöer: Die Ortsnamen des Kreises Soest, Westfälisches Ortsnamenbuch 1

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