Kirchen, Klöster und Kapellen


  • Seltsame Kreaturen an der Nikolai-Kirche in Obermarsbeg

    Lange Schwänze umschlingen die oberen und unteren Teile der Säulen. Seltsame Wesen halten sich in Nischen verborgen, sind oft erst beim genaueren Hinsehen zu erkennen. Auf mancher Wanddecke tummelt sich die Drachenbrut. Baumeister des Mittelalters positionierten Gargoyles – groteske Skulpturen, die auf Dächern das Regenwasser ableiten – und andere Bestien oft in größeren Höhen an…

  • Kloster Grafschaft

    Kloster Grafschaft

    Anno II., Erzbischof von Köln, gründete im Jahr 1072 das Benediktinerkloster Grafschaft. Während die älteren Klöster im alten Herzogtum Sachsen bis dahin überwiegend Stiftungen des Adels waren , kaufte Anno II. das Grundstück von nicht-adeligen Bürgern.

  • Kloster Oelinghausen

    Kloster Oelinghausen

    Es war ein kühler Herbstmorgen im Sauerland, als über den Mauern des Klosters Oelinghausen das Geläut der alten Glocke erklang. Der Nebel lag schwer über den Feldern, und die Raben in den Buchen am Klosterweg schienen die Unruhe zu spüren, die seit Wochen durch den Konvent ging.

  • Die Schwestern von Kloster Rumbeck

    Das Kloster Rumbeck wurde um 1190 als Prämonstratenserinnen-Stift gegründet. Auf Anordnung des Kölner Erzbischofs kamen die ersten Stiftsdamen aus dem Kloster Bredelar, nachdem dieses in ein Zisterzienserkloster umgewandelt worden war. Die Nonnen führten einen frommen Lebenswandel, stellten feinste Messgewänder, Näh- und Stickarbeiten her und leisteten karitative Arbeit.

  • Die Agatha-Kapelle in Büemke

    Büemke ist ein kleiner, abgelegener Ort – eingebettet in eine reizvolle Landschaft aus sanften Hügeln, dichten Wäldern und blühenden Wiesen. Der Büemker Bach, dem das Dorf seinen Namen verdankt, durchzieht das Tal und bildet zusammen mit seinen Nebensiepen ein 32 Hektar großes Naturschutzgebiet

  • Kirche St. Gertrudis in Oberkirchen

    1244 findet sich der erste urkundliche Nachweis einer Pfarrei in Oberkirchen. Der Erstbau der Pfarrkirche lässt sich anhand von Ausgrabungen auf das 11. Jahrhundert datieren.

  • Kloster Wedinghausen

    Kloster Wedinghausen

    Die Bedeutung Wedinghausens war in früherer Zeit enorm hoch. Hier war die Prominenz und Intelligenz der Grafschaft vertreten.

  • Die St. Jakobus-Kapelle in Recklinghausen

    Wer durch das „Alte Testament“ wandert – anlehnend an die 12 Stämme Israels, sind hier die 12 Ortschaften der Pfarrei Hellefeld gemeint – entdeckt sie fast zufällig: die St.-Jakobus-Kapelle. Sie steht ein wenig abseits, bescheiden und unscheinbar.

  • St. Georgs-Kapelle

    St. Georgs-Kapelle

    In ihrer heutigen Form wurde die Kapelle wohl um 1820 erbaut. Sie war viele Jahre älter als der Friedhof an dieser Stelle: Erst 1809 wurde der Friedhof aus der Stadtmitte hierhin verlegt – nach 20 Jahren Verhandlung zwischen der Pfarrei und der Stadt.

  • Das Antoniushäuschen am Hilgenhövel

    Der Name Hilgenhövel lässt sich wohl am ehesten von „heiliger Hügel“ ableiten. Dazu passt, dass an dieser Stelle – wo sich der uralte Ruhrtalweg mit dem Soestweg kreuzte – bis 1788 eine Kapelle stand, die dem Heiligen Antonius geweiht war.