

Die Hexenverfolgungen zählt zu den dunkelsten Kapiteln der Geschichte des Sauerlands. Erfahren Sie, warum das Herzogtum Westfalen zu den Zentren der Hexenprozesse gehörte, welche Ursachen die Verfolgungen hatten und welche Schicksale Menschen wie Christine Teipel, Henrich Stoffregen oder Henneke von Essen erlitten.

Der Hexenwahn erreichte zwischen 1626 und 1631 seinen traurigen Höhepunkt, Allein in den Jahren zwischen 1628 und 1631 sind im Herzogtum Westfalen 600 Angeklagte nachweisbar, die fast alle auf dem Scheiterhaufen endeten. Da nicht alle Akten erhalten sind, wird die Zahl der Opfer aber bei über 1000 liegen.

Text: Christel Zidi Beitrag mit erzählerischen Ergänzungen Bauer Thönies Stirnberg erzählt (fiktiv) Wallen, im Jahre 1628 Es war ein heißer Sommer, wie man ihn selten sah in unserm Tal. Die Kühe gaben dennoch gut Milch. Jeden Morgen in der Früh ist sie in den Stall gegangen, um die Kühe zu melken. Sie hat geknetet, gerührt,…