Johann, den alle nur „Lohhännes“ nannten, war ein fleißiger und geschäftstüchtiger Mann. Zunächst arbeitete er in der Lohmühle, später half er beim Bahnbau. Gleichzeitig erkannte er die Chancen, die der neue Verkehrsknoten bot. Er eröffnete eine kleine Gastwirtschaft mit Übernachtungsmöglichkeiten, von der Bauarbeiter, Eisenbahner und Reisende gleichermaßen profitierten. Sein wichtigster Broterwerb blieb jedoch die Tätigkeit als Chausseewärter.

Kehren wir noch einmal zu Josephine zurück. Das Fernweh muss sie offenbar schon als kleines Mädchen gepackt haben. Später wanderte sie mit ihrem Ehemann Albert nach Pennsylvania in die USA aus. Doch schließlich zog es beide wieder zurück nach Brilon. Ihr Bruder Friedrich Wilhelm wurde Arzt und ließ sich im Märkischen Kreis nieder.

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