Das Klostergebäude
Foto: Wolfgang Poguntke, CC BY 3.0 via Wikimedia Commons

Der Tagesablauf in einem Benediktinerkloster ist – ausgehend von der Regula Benedicti – klar strukturiert. Gebet und Arbeit (ora et labora) wechseln einander ab, damit die Gottsuche konkret wird und sich im Alltag bewähren kann.

Die Gebetszeiten finden morgens (6:30 Uhr), mittags (12:15 Uhr) sowie abends (17:45 Uhr und 19:40 Uhr) statt. Dazwischen wird in der Schule, in den Betrieben oder den Gästehäusern gearbeitet. Auch die Mahlzeiten finden zu festen Zeiten statt.

Ab 20:00 Uhr sollte im Kloster das Schweigen eingehalten werden – wobei viele Brüder natürlich auch abends noch Termine wahrnehmen.

Die Mönche von Königsmünster gehören seit 1928 fest zum Stadtbild Meschedes. Wenn sie im Habit durch die Stadt gehen, löst das keine Verwunderung aus – anders als in vielen anderen Orten. In Meschede gehören die Mönche einfach dazu. Sie bringen sich engagiert in die Bürgergemeinschaft ein.

Die Abtei bietet regelmäßig Führungen an, die auf großes Interesse stoßen. Der beeindruckende Abteiladen und die beliebte Abteigaststätte runden das Angebot auf herzliche Weise ab.

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