Text: Sabina Butz
Beitrag mit ausschließlich faktenbasierter Darstellung

Herkunft und Bedeutung

Das Wort Aberglaube stammt aus dem Spätmittelhochdeutschen „abergloube“ und ist seit dem 15. Jahrhundert belegt. Synonyme wie Irrglaube, Abglaube, Vorurteil oder Superstition bezeichnen denselben Grundgedanken: den falschen Glauben.

Der Begriff trägt einen negativen Beiklang.  Kirchen nutzten ihn, um Glaubensformen und Rituale zu kennzeichnen, die von der christlichen Lehre abwichen.

Historisch gesehen handelt es sich um eine Mischung aus alten Naturreligionen, Ängsten und Erklärungsversuchen für das Unerklärliche.

Aberglaube betrifft sowohl Glück als auch Unglück – und ist in allen Kulturen und Zeiten zu finden.

Merkmale des Aberglaubens

Zu den bekanntesten Symbolen gehören:

  • Glücksbringer: Schornsteinfeger, Hufeisen, Marienkäfer
  • Unglückszeichen: Zahl 13, schwarze Katze von links, unter einer Leiter hindurchgehen, zerbrochener Spiegel (→ 7 Jahre Pech)
  • Schutzrituale: auf Holz klopfen, Salz über die Schulter werfen, Wäscheverbot zwischen Weihnachten und dem 6. Januar

Diese Bräuche zeigen, wie tief der Wunsch nach Kontrolle über das Schicksal im Menschen verwurzelt ist.

Bild oben: Ki-generiert by Microsoft Copilot

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