Text: Sabina Butz
Beitrag mit ausschließlich faktenbasierter Darstellung
Als Außenseiter bezeichnet man Menschen, die zwar einer Gemeinschaft angehören, aber nicht vollständig in sie integriert sind. Mit Personen oder sozialen Gruppen, die am Rand oder außerhalb gesellschaftlicher Strukturen stehen, befassen sich Soziologie, Psychologie und Kulturwissenschaft.
Im Sauerland des 19. Jahrhunderts galten unter anderem folgende Gruppen als Außenseiter: Hirten, Bader, Gaukler, Bettler und Tagelöhner
Hirten
Hirten waren nicht zwangsläufig Männer. Ziegen und Schafe wurden häufig von Mädchen oder älteren Familienmitgliedern gehütet, während sich männliche Hirten meist um das größere Vieh kümmerten. Die Arbeit war wetterabhängig, körperlich anstrengend und verlangte ständige Aufmerksamkeit. Das Zusammentreiben der Herden und das Zählen der Tiere gehörten selbstverständlich dazu.
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