Text: Sabina Butz
Beitrag zu unserem Thema „Epochen“

Der Name des germanischen Stammes der Sachsen leitet sich wahrscheinlich vom kurzen Hiebschwert „Sax“ ab. Im Sauerland sind sächsische Gruppen ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. archäologisch nachweisbar. Sie verdrängten oder integrierten kleinere Stämme wie die Sugambrer und Marsen. Spätestens im 7. Jahrhundert gehörte das östliche Sauerland fest zum sächsischen Stammesgebiet.

Zwischen Sachsen und Franken kam es immer wieder zu Grenzkonflikten. Ab dem 6. Jahrhundert drangen die Franken zunehmend in sächsische Gebiete vor, mit dem langfristigen Ziel der Unterwerfung. Unter Karl dem Großen eskalierten die Auseinandersetzungen zu den Sachsenkriegen (772–804). Dieser Krieg, der über eine ganze Generation andauerte wurde auf  beiden Seiten äußerst erbittert und martialisch geführt und forderte viele Opfer.

Zu den entscheidenden Ereignissen zählen der Fall der Eresburg und die Zerstörung der Irminsul, eines zentralen Heiligtums der heidnischen Sachsen. Mit dem Sieg der Franken wurde das altsächsische Gebiet vollständig in das Frankenreich eingegliedert, und die Bevölkerung wurde zwangschristianisiert. Die tatsächliche Integration der Sachsen in das Frankenreich dauerte jedoch noch mehrere Jahrzehnte.

Rund 100 Jahre später stellten die Sachsen mit Heinrich I. (König ab 919) die Herrschaft über das ostfränkische Reich.

Bild oben KI-generiert by ChatGPT

Quellen:
https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=256&url_tabelle=tab_chronologie https://www.sachsengeschichte.de/sachsenkriege.html
https://woll-magazin.de/die-sachsen-im-sauerland/

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