Eine dauerhafte Wiedervereinigung gelang erst Wilhelm Rötger von Meschede. Sein Sohn Dietrich Adam von Meschede ließ anstelle der älteren Befestigung das heutige barocke Wasserschloss errichten, das 1744 vollendet wurde. Die Südfront mit dem Allianzwappen der Familien Meschede und Bruch verweist auf diesen Neubeginn. Gleichzeitig blieben Bauteile der mittelalterlichen Burg in die Anlage integriert.

Im 19. Jahrhundert wechselte das Schloss in den Besitz der Familie von Bocholtz; Dieterich von Bocholtz wurde Majoratsherr. Seit 1912 gehört Schloss Alme den Grafen von Spee.

Schloss Alme ist damit weniger als repräsentativer Bau zu verstehen denn als bauliches Dokument einer über Jahrhunderte gewachsenen Besitz- und Herrschaftsgeschichte.

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