Der Dreißigjährige Krieg brachte schwerwiegende Belastungen mit sich, zusätzlich zu Seuchenausbrüchen wie der Roten Ruhr im späten 18. Jahrhundert. Mit dem Übergang an Hessen-Darmstadt im Jahr 1802 und dem späteren Anschluss an Preußen im Jahr 1816 erlebte Meschede tiefgreifende territoriale Veränderungen. 1819 wurde es zur Kreisstadt ernannt, was weiteres Wachstum nach sich zog. Zu diesem Zeitpunkt siedelten sich die ersten Industriebetriebe entlang der Flüsse Ruhr und Henne an. Die Inbetriebnahme der Oberen Ruhrtalbahn im Jahr 1871 führte zu einem zusätzlichen wirtschaftlichen Aufschwung.

Foto: Meschede vom Westen her gesehen
Friedhelm Dröge, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

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