Die Geistlichen berichteten dem Kölner Erzbischof über den Zustand der Anlage und beschrieben auch, dass ein Wiederaufbau grundsätzlich möglich gewesen wäre, da Baumaterialien wie Steine, Holz, Kalk und Schiefer in der Umgebung vorhanden waren. Hinweise darauf, dass die Klause danach tatsächlich wieder aufgebaut oder weiter genutzt wurde, gibt es jedoch nicht. Stattdessen verfiel sie im Laufe der Zeit immer weiter und geriet schließlich in Vergessenheit. Erhalten blieb vor allem die Erinnerung an sie in alten Karten, Überlieferungen und dem Visitationsprotokoll von 1618.
Da der Erzbischof von Köln in diesem Jahre schon Kenntnis von der Existenz dieser Kapelle hatte, gibt es möglicherweise noch ältere Urkunden, die die Erstnennung der Klause bestätigen können.
Das Gut Beringhausen umfasste ursprünglich die Äcker und Wiesen zu Beringhausen, die Beringhauser Klause, Mosebolle und die drei Höfe zu Blüggelscheidt. Die Geschichte des Gutes ist eng verbunden mit dem Schicksal der Familien von Beringhausen (auch Berninghausen), der Familie von Schüngel sowie der Familien von Hanxleden und Kloit (auch Cloedt, Kloedt, Clodt).
Schon in den ersten Jahrhunderten des Christentums hatten sich Menschen aus der Welt zurückgezogen, um in Einfachheit und Stille Gott näher zu sein. Vielen war Antonius, der Einsiedler aus Ägypten, der im 3. und 4. Jahrhundert lebte, ein Vorbild. Patron der Beringhauser Kapelle war allerdings der Heilige Georg, der. Patron von Spitälern, Siechenhäusern und zuständig gegen verschieden Krankheiten
Quellen:
Archive.nrw.de
Sauerland 1/2006 , Sauerländer Heimatbund „Die Beringhauser Klause“ von Manfred Wolf

