Saal im 19. und 20. Jahrhundert

Wie winzig Saal blieb, zeigt besonders anschaulich eine Liste der „Civil Einwohner“ von 1864. Gerade einmal 14 Menschen waren dort verzeichnet. Unter ihnen finden sich Angehörige der Familien Schütz und Schmalohr sowie der Leineweber Johann Paul mit seiner Familie und die Großmutter Gertrud Bankstahl, eine geborene Vollmert.

Damit bestand Saal nicht aus einem Dorf im üblichen Sinne, sondern aus wenigen Häusern und ihren Bewohnern. Landwirtschaft bestimmte das Leben, daneben gab es mit dem Leineweber zumindest zeitweise auch ein anderes Gewerbe.

Mitte des 20. Jahrhunderts, genauer gesagt im Jahre 1958, brannte der alte Hof einmal nieder und musste neu aufgebaut werden. Auch die Adressbücher des 20. Jahrhunderts zeigen, wie klein der Ort geblieben war: wenige Bewohner, wenige Häuser – und ringsum Wald und Höhen.

Von großen Ereignissen erzählen die Quellen über „Auf dem Saal“ nicht. Seine Geschichte besteht aus Höfen, Arbeit, Erbschaften und Menschen, die über Generationen auf dem abgelegenen Lennegebirgskamm lebten.

Und so finden Sie Saal:

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