Ein bisschen Baugeschichte

Im 16. Jahrhundert wurde aus der einstigen Burg ein repräsentativer Renaissancebau, im 18. Jahrhundert ein barockes Schloss. Mitte des 19. Jahrhunderts ließ die Familie von Elverfeldt, die seit 1853 im Besitz des Anwesens ist, die einstige Burg weitgehend abtragen und – unter Einbezug einiger älterer Bauteile – das heutige klassizistische, hufeisenförmige Herrenhaus errichten. Und auch im 20. Jahrhundert blieb das Schloss nicht unverändert. Eine Attika, also eine obere Abschlussmauer, und neue Walmdächer veränderten das äußere Bild erneut.

Bild: Public Domain by Wikimedia Commons

Erhalten geblieben sind zwei in den Kalksteinfelsen gehauene Räume der hochmittelalterlichen Oberburg. Spätmittelalterliches Mauerwerk findet sich in der Ringmauer, im Unteren Schloss und im halbrunden Torflankenturm. Ein tonnengewölbter Keller sowie das Untergeschoss des Nordflügels des Oberen Schlosses gehen ebenfalls auf die Befestigungsmaßnahmen von 1342 zurück.

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