Handwerk


  • Wilhelm, der Schwammklöpper

    Wilhelm war ein drahtiger Mann mit wettergegerbtem Gesicht, geformt von harter Arbeit und langen Jahren unter freiem Himmel. Fast sein ganzes Leben hatte er in Fredeburg verbracht – in einem Ort, wo der Boden karg war und die Landwirtschaft selten ausreichte, um eine Familie zu ernähren. Wie viele andere lernte auch er ein Handwerk, das…

  • Scharfenberg: Die Tradition des Besenbindens

    Die Menschen sprachen nun mit Stolz vom „Besenbinder-Franz“. Er wurde zum Sinnbild für den Neuanfang, für Tatkraft und Einfallsreichtum. Der Wald nördlich oberhalb des Dorfes, wo Franz sein erstes Reisig schnitt, wurde später „Besenbinderhütte“ genannt.

  • Von Nagelschmieden und Ökonomen in Elleringhausen

    Blättert man in den alten Kirchenbüchern von Elleringhausen, stößt man besonders zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf interessante Einträge. Dort ist von mehreren Ökonomen die Rede, die zugleich als Nagel- oder Hammerschmiede tätig waren.

  • Hirschberg, das Dorf der Köhler

    Früher wohnten die Köhler in spitz zulaufenden, oben offenen Hütten, die mit Gras abgedeckt waren. An den Wänden standen strohgedeckte Pritschen zum Schlafen. In der Mitte sorgte ein offenes Feuer für Wärme und Kochgelegenheit.