Text: Sabina Butz
Beitrag zu unserem Thema „Epochen“
Das Kurfürstentum Köln war eines der sieben ursprünglichen Kurfürstentümer des Heiligen Römischen Reiches. Es bestand vom 10. Jahrhundert bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803.
Das Sauerland gehörte ab 1180 teilweise und ab 1368 vollständig zu Kurköln: 1180 wurde der Erzbischof von Köln zum Herzog des neu geschaffenen Herzogtums Westfalen ernannt.
1368 verkaufte Graf Gottfried IV. von Arnsberg seine Grafschaft an Kurköln. Damit war das gesamte Sauerland Teil des kurkölnischen Herrschaftsbereichs.
Nach 1803 gehörte die katholische Kirche im Sauerland bis 1821 weiterhin zum Erzbistum Köln, bevor die Neuordnung der Bistümer erfolgte.
Arnsberg und Brilon waren zentrale Stützpunkte Kurkölns im Sauerland. In Arnsberg befand sich die Residenz der Kölner Kurfürsten, wenn sie im Herzogtum Westfalen weilten. Dort saß auch die Regierung des Herzogtums Westfalen. Brilon, geprägt von Bergbau und Metallverarbeitung, war zeitweise die größte und wirtschaftlich bedeutendste Stadt des Herzogtums.
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