Foto: Martin Lindner, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Zur Geschichte:

Schriftliche Belege aus der Frühzeit fehlen, doch die Lage zwischen Wennetal und Arnsberger Wald spricht für eine frühe Siedlungskontinuität. Die Errichtung der Burg Wallenstein – vermutlich durch die Grafen von Arnsberg – ist im 14. Jahrhundert anzusetzen.

1368 verkauften die Grafen von Arnsberg ihre gesamte Grafschaft an das Erzstift Köln. Der früheste namentliche Beleg zur Burg stammt aus dem Jahr 1369: Die Gebrüder Hake werden als Burgleute von Wallenstein erwähnt.

1414 wurde die Burg in einer Fehde zwischen der Familie Hake und dem Erzstift Köln zerstört. Zwischen 1452 und 1484 finden sich Hinweise auf einen versuchten Wiederaufbau, der jedoch nicht vollendet wurde. Anschließend verfiel die Anlage vollständig und wurde über Jahrhunderte hinweg durch Steinraub weiter abgetragen.

Heute sind von der Burg nur noch Reste eines Halsgrabens – also eines Grabens, der jene Seiten des Areals schützt, die nicht durch natürliche Hindernisse gesichert sind – sowie Mauerreste von 8,5 m Länge und 1,8 m Höhe erhalten.

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