Von Madfeld nach Detmold – und wieder zurück

1828 wurde die Forstscheune für die kurfürstliche Forstdienststelle in Madfeld errichtet. Sie diente bis in die 1970er-Jahre der Unterbringung von Vieh und als Lager für landwirtschaftliche Geräte. Nach der Auflösung des Forstamtes in Madfeld verlor die Scheune ihre Funktion und drohte zu verfallen.

1982 übertrug das Land Nordrhein-Westfalen als Eigentümer die Forstscheune dem LWL-Freilichtmuseum Detmold. Dort wurde sie von den Museumszeichnern sorgfältig aufgemessen, katalogisiert und wissenschaftlich untersucht.

Da im Museum bereits ähnliche Gebäude vorhanden waren, das ursprünglich benachbarte Forsthaus jedoch fehlte und zudem keine finanziellen Mittel für den Wiederaufbau zur Verfügung standen, wurde die Scheune abgebaut, trocken eingelagert und geschützt auf dem Museumsgelände verwahrt.

2017 kehrte die Forstscheune nach Madfeld zurück. Es war das erste Mal, dass ein eingelagertes Fachwerkgebäude aus dem Freilichtmuseum Detmold an seinen Ursprungsort zurückgebracht und wieder aufgebaut wurde. Und nicht nur die Kosten übernahm das Freilichtmuseum – sondern sogar den Rücktransport. Voraussetzung war, dass der ursprüngliche Charakter des Gebäudes erhalten bleibt.

Von Wiggeringhausen nach Olsberg

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde direkt neben dem Kohlhasenhof in Olsberg ein Haus errichtet, das zuvor an seinem alten Standort in Wiggeringhausen abgetragen worden war.

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