Reliquien – wertvolle Schätze und konfessionelle Unterschiede

Früher war es üblich, bei Altarweihen Reliquien einzulassen. Visitationsberichte und Chroniken belegen diese Praxis. Auch St. Peter und Paul besitzt ein außergewöhnlich reiches Reliquiar: Im Opfertisch befindet sich ein fest eingebauter Behälter, in dem ein dunkelroter Samtbeutel mit Reliquien aus der Cyriacus-Katakombe in Rom verwahrt wird.

Reliquien sind Überreste oder Gegenstände, die mit verstorbenen religiösen Persönlichkeiten in Verbindung gebracht werden. In vielen Traditionen spielen sie eine Rolle als Erinnerungsobjekte, die an das Leben, Wirken oder Vorbild bestimmter Menschen erinnern. Ihre Bedeutung variiert je nach historischem und kulturellem Kontext: Manche Gemeinschaften messen ihnen eine symbolische oder gar identitätsstiftende Funktion bei, während sie in anderen Zusammenhängen vor allem als Teil ihrer Geschichte und ihres kulturellen Erbes betrachtet werden.
Übrigens ist ihre Herausgabe streng reguliert, und der Handel mit ihnen streng verboten. Wer also bei Ebay glaubt, eine wertvolle Reliquie zu ersteigern, kann ziemlich sicher sein, dass es sich um eine Fälschung handelt.
In mehreren Quellen wird angegeben, dass ein Esloher Altarbild von dem Werler Künstler Heinrich Franz Gaudenz von Rustige stammt(e). Von ihm soll auch ein Porträt des Pfarrers Cramer stammen.

