Zu den Aufgaben eines Ritters gehörten Kriegsdienste, etwa zur Landesverteidigung, sowie die Teilnahme an Turnieren. Tapferkeit, Treue, Höflichkeit und Demut galten als ritterliche Tugenden.

Mit 14 Jahren wurden sie Knappen und erhielten ihr eigenes Kurzschwert.
Mit 21 Jahren endete die Ausbildung, und der Knappe wurde zum Ritter geschlagen.
Diese 14-jährige Ausbildung war körperlich fordernd und finanziell aufwendig, aber für adlige Familien eine große Ehre.

Ob Albert, Leonius und Herbold diese Tugenden lebten, wissen wir nicht. Vielleicht deutet das Schweigen der Geschichte aber darauf hin, dass sie zumindest keine zügellosen oder brutalen Ritter waren.

Brabecke hat noch mehr zu bieten: Die kleine Kirche, erstmals 1230 erwähnt, ist eine spätromanische Kapelle mit verziertem Gewölbedach und bedeutenden ornamentalen Wandmalereien. Ursprünglich war sie den Heiligen Martinus und Vincentius geweiht; erst im 17. Jahrhundert wurde St. Pankratius Schutzpatron.

Foto Kirche: Stefan Didam – Schmallenberg, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
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