Das Erbe der Dinscheder Mark
Ein Grenzstein aus dem Jahr 1778 wurde 2003 genau auf der heutigen Stadtgrenze Arnsberg–Meschede wiederentdeckt. Neben der Jahreszahl trägt er den eingemeißelten Buchstaben „D“ für Dinschede. Er belegt das Fortbestehen der Dinscheder Mark fast 500 Jahre nach ihrer Gründung.
Kulturell wirkt die Dinscheder Mark bis heute nach: 1766 gründeten die drei Dörfer eine gemeinsame Schützenbruderschaft, im 19. Jahrhundert eine gemeinsame Schule. Auch der Karneval wird gemeinsam gefeiert. In städtischen Planungsprozessen bezeichnet Arnsberg Dinschede, Oeventrop und Glösingen weiterhin als „die drei Ruhrdörfer“.
Die gemeinsame Identität, Infrastruktur und der gesellschaftliche Zusammenhalt bestehen seit dem frühen 14. Jahrhundert und werden bis heute gelebt.
Quellen:
https://freienohler.de
https://www.arnsberger-geschichten.de
https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte
https://info.sgv-oeventrop.de

