Text: Christel Zidi
Bestwig entstand im Mittelalter an der Mündung der Valme in die Ruhr. Im 14. Jahrhundert war Bestwig ein kleiner Ort mit Höfen, darunter Besitz des Stifts Meschede und des Klosters Grafschaft.
Die heutige Gemeinde Bestwig war bereits in vor- und frühgeschichtlicher Zeit besiedelt, wie Funde belegen, archäologische Funde gibt es aus der Bronzezeit (Heringhausen) und aus der Eisenzeit (Velmede).
Wegen seiner verkehrsgünstigen Lage wurde Velmede von den Kölner Erzbischöfen zum zentralen Ort des Kirchspiels erhoben. 1368 fiel es mit dem Herzogtum Westfalen an Kurköln. Die Orte Nuttlar und Velemde wurden 1072 erstmals erwähnt
Im 19. Jahrhundert brachte der Bau der Ruhrtalbahn (1870) einen erheblichen Entwicklungsschub. Bestwig wurde ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, was Gewerbe, Handwerk und Industrie anzog und den Ort zu einem regionalen Verkehrszentrum machte.
Darüber hinaus trug der Bergbau in der benachbarten Gemeinde Ramsbeck maßgeblich zum Anstieg der Einwohnerzahl bei.
Foto: Stefan Didam – Schmallenberg, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Der Ortsname wird von Etymytologen als „Siedlung des Bern“ gedeutet.

