Text: Sabina Butz

Gepflegte und gelebte Warsteiner Heimatgeschichte

Das älteste Haus Warsteins hat er von seinen Eltern geerbt und ab 2014 vollständig renoviert. Eine Renovierung unter Denkmalschutz und liebevoller Bewahrung alter Schätze, wie Haushaltsgegenstände, Werkzeug und Spielzeug der ehemaligen Bewohner. Heute vermietet er es an Feriengäste und bietet Führungen für kleine Besuchergruppen an.

Die historischen Fakten zur Rosengasse 5: Im Jahr 1617 wurde Warstein durch einen verheerenden Stadtbrand völlig vernichtet. Die Stadtväter entschieden, dass der Wiederaufbau auch außerhalb der bis dahin geltenden Stadtgrenzen stattfinden durfte, ohne dass die Bürger ihr Stadtrecht verlieren sollten. Auf einer solchen Parzelle „Bruch 28“ erbaute der Schuster Lorbig dieses Haus, indem er die Baumaterialien aus den verbrannten Häusern verwertete. Der jetzige Mescheder St. Walburga Pfarrer Michael Schmitt, gebürtiger Warsteiner, ist historisch sehr versiert und ausgewiesener Experte in der Regionalgeschichte. Er konnte einen entsprechenden Nachweis für den o.g. Besitz des Schusters Lorbig aus einem alten Kirchenbuch erbringen.

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