Am Fuße der Burg entstand eine kleine befestigte Bergstadt, die bald städteähnliche Privilegien wie Marktrecht, Freiheitsrechte und ein eigenes Gericht erhielt. Die Grafen von Arnsberg ließen den Ort mit einer Stadtmauer und Torbefestigungen versehen. Neben den Häusern von Handwerkern und Ackerbürgern wurde auch eine frühere Pfarrkirche errichtet.
Als 1368 der letzte Graf von Arnsberg, Gottfried IV., seine Grafschaft an das Erzbistum Köln verkaufte, fiel auch Eversberg an Köln und blieb dort bis zur Säkularisierung im Jahr 1803, als es an Preußen ging.
Der Ort selbst blieb ein kleines, geordnetes Ackerbürgerstädtchen mit vielen Fachwerkhäusern. Die Burg jedoch erlebte im Laufe des Mittelalters zahlreiche Zerstörungen. Besonders eine Feuersbrunst im Jahr 1235 trug dazu bei, dass die Anlage allmählich verfiel.
Was von der einst stolzen Burg übrig blieb, sind der Stumpf des Bergfrieds und Reste der Ringmauern. Heute führt eine Treppe zu einer hölzernen Aussichtsplattform, die einen atemberaubenden Panoramablick bietet.

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